In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spricht man nicht von „Krankheit“ oder
„Gesundheit“, sondern von „Ungleichgewicht“ und „Gleichgewicht“ der körpereigenen
Energien.
Befindet sich der Körper im Gleichgewicht, so ist er „gesund“, befindet er sich im
Ungleichgewicht, so ist er „krank“.
Ein Ungleichgewicht der körpereigenen Energien wird meist durch pathogene
(krankmachende) Faktoren ausgelöst, die sowohl exogen (außen) als auch endogen
(innen) sein können. Ebenso können u.a. Überanstrengungen, Traumata,
Fütterungsfehler, Geburten… den Energiefluss stören.
Die TCM versteht unter exogenen Faktoren auf von außen auf den Körper eintreffende
Einflüsse, wie z.B. Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit etc. und unter endogenen
Faktoren von innen wirkende Einflüsse, wie z.B. Angst, Stress, Zorn, Trauer etc.
Die Aufgabe des Akupunkteurs ist es, nach genauer Anamnese, Untersuchung
und Diagnosestellung das vorhandene Ungleichgewicht mithilfe von
Akupunkturnadeln, Laserbehandlung oder Moxibustion (= Erwärmen eines
Akupunkturpunktes) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Nadine Löckle
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